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Der Schlaf ist sehr individuell.

Jeder Mensch hat seine eigenen Schlafgewohnheiten

Daher können wir Ihnen auf diesen Seiten immer nur einen kleinen Einblick in das umfassende Thema "Schlaf" geben.

Wir möchten Sie zu uns einladen. Nur bei uns vor Ort sind wir in der Lage, auf Ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse einzugehen und das richtige Bett für Sie auszusuchen. Vertrauen Sie auf unsere langjährige Fachberatung.

Wir freuen uns auf Sie!

Anleitung zum guten Schlaf.

Warum schlafen wir überhaupt?
Schlaf dient der Erholung und Stabilisierung unserer Biologischen und geistigen Entwicklung. Schlaf ist für unsere Gesundheit ein "Grundnahrungsmittel". Wir "verschlafen" rund ein Drittel unseres Lebens, also sollten wir den Schlaf so gut wie möglich nutzen.

Wenn wir schlafen, erlauben wir unserem Körper nicht nur Spannungen loszuwerden, sondern auch während des Tages aufgenommene Informatonen zu verarbeiten. Schlafen ist für alle notwendig, auch wenn wir nicht alle gleich viele Stunden schlafen müssen, um uns zu erholen. Wer am Tag auf seinen Körper achtet (Bewegung, Ernährung, Verhalten), schafft die Voraussetzungen für guten Schlaf. Wer dementsprechend nachts gut schläft, wird wiederum tagsüber leistungsfähig sein. Anhaltender Schlafmangel führt zu Konzentrationsschwächen, vermindert Reaktionsgeschwindigkeit und eingeschränkter Leistungsfähigkeit. Es ist heute nachweisbar, dass nicht ausreichender bzw. schlechter Schlaf eine Schwächung des Immunsystems und die Entstehung von Krankheiten nach sich ziehen kann.

Was Sie tun können, um sich auf einen erholsamen Schlaf vorzubereiten, sagen wir Ihnen.
In diesem Sinne : Schlafen Sie gut!

 

Schlafphasen im Verlauf einer Nacht

Wie viel Schlaf brauchen wir?
Neugeborene Babys schlafen 16 Stunden und träumen davon rund die Hälfte. Im Alter zwischen fünf und zehn Jahren schlafen Kinder fast nur noch nachts und auch schon deutlicher weniger. Jugendliche sind "physiologische Langschläfer", werden sie zu früh geweckt, fehlt der für das Speichern von Gelerntem wichtige Traumschlaf. Erwachsene schlafen im Schnitt sieben Stunden pro Nacht, davon rund eine im Traumschlaf. Im Alter können fünf Stunden pro Nacht durchaus reichen. Je älter wir werden, desto weniger träumen wir, und desto leichter und störbarer wird der Schlaf.

 

Schlaftipps:

Die wichtigsten Einflüsse auf den inneren Rhythmus des Körpers, die wir selbst nutzen, sind:
1. Wann wir aufstehen und wann wir zu Bett gehen.
2. Wann wir was essen.
3. Wann wir körperlich aktiv sind.

Je regelmäßiger wir diese Zeiten einhalten, um so deutlicher folgt unser Körper einem stabilen Rhythmus. Wenn wir es schaffen, im Einklang mit unserer inneren Uhr zu leben und unsere biologischen Rhythmen zu berücksichtigen, können wir den Tag besser nutzen - und nachts besser schlafen.

Ernährungstipps für einen guten Schlaf

Das Frühstück und das Mittagessen sllten die Hauptmahlzeiten des Tages sein, nicht das Abendessen. Das Abendessen ist die Mahlzeit, die dem Schlaf am nächsten liegt und daher den größten Einfluss auf den Schlaf hat.

Es gibt eine Reihe von Nahrungsmitteln, die den Schlaf direkt stören können, etwa weil sie Blähungen verursachen, weil sie schwer im Magen liegen oder weil sie aktivierende Stoffe enthalten: Fettes Fleisch, Bratkartoffeln, hart gekochte Eier, Kohl, Kraut und alle Arten von Rohkost sollten bei all Jenen, die Probleme mit ihrem Schlaf haben, am Abend von der Speisekarte gestrichen werden.

Temperatur / Luftfeuchte

Stellen Sie die Heizung in Ihrem Schlafzimmer so ein, dass die Raumtemperatur 18 Grad beträgt, und lüften Sie vor dem Zubettgehen noch einmal kräftig durch, etwa 20 Minuten. Schließen Sie das Fenster, denn Zugluft in der Nacht führt zu unangenehmen Nackenverspannungen, zu verkramfter Schlafhaltung und somit zu wenig erholsamen Schlaf, wenn nicht gar zu ernster Erkrankungen.

Die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer sollte 40 - 55% betragen, gegebenenfalls mit einem Hygrometer messen und entweder tagsüber mehr heizen oder Raumluftbefeuchter aufstellen. Im Winter ist die angewohnheit "schlafen bei offenem Fenster" zu überdenken: Die bei Minusgraden besonders feuchtigkeitsarme Luft trocknet die Atemwege aus und kann so zu Schlafbeeinträchtigungen führen.

Gedanken fesseln

Viele Menschen mit Schlafstörungen befinden sich in einem Teufelskreis: Allein die Angst davor, aufzuwachen und dann nicht mehr schlafen zu können, und das Grübeln darüber, hält wach. Finden Sie heraus, was Sie aufweckt.

Bei vorzeitigem Erwachen kann neben "organischen Ursachen" auch zu viel Alkohol am Abend der Grund sein. Alkohol lässt zwar rascher einschlafen, stört aber den Ablauf der verschiedenen Schlafphasen.

Kaffe, schwarzer Tee und andere koffeeinhaltige Getränke wie Cola halten wach, ebenso Nikotin. Schlafstörend ist auch ein zu heißes Bad am Abend (ab 38 Grad) ebenso wie ein ehrgeiziges Sportprogramm.

Wenn Sie nachts wach liegen und körperlich unruhig sind, stehen Sie auf. Lesen Sie oder blättern Sie in Zeitschriften, tun Sie, was Ihre Gedanken beschäftigt, aber nicht aufregt. Chemische Schlafmittel sollten Sie keinesfalls einnehmen, nur in Ausnahmefällen und nach Rücksprache mit Ihrem Arzt. Sie verändern nämlich vor allem den natürlichen Schlafrhythmus, der dann vollends gestört wird.

Die Einrichtung

Auch wenn die Versuchung groß ist: Benutzen Sie den Fernseher nicht als Schlafmittel. Eine Musikanlage oder ein Radio darf dagegen ebenso sein wie alles andere, was Sie entspannt. Stromführende Geräte sollten sicherheitshalber möglichst weit weg vom Bett aufgestellt werden. Ebenso sollten Sie das Telefon aus dem Schlafzimmer verbannen. Ihr Schlafzimmer sollte ruhig, kühl und nicht zu hell sein. Dunkeln Sie mit leichten Stoffen, Jalousien oder Rollläden ab, statt mit schweren Vorhängen. Denn diese fangen eine Menge Staub ein, was nicht gerade gesundheitsfördernd ist.

Richten Sie Ihr Schlafzimmer mit Liebe und Sorgfalt ein. Möblieren Sie sparsam, wählen Sie ruhige Farben. Schöne Bilder an den Wänden laden zum Betrachten ein und helfen beim Einschlafen.

Generell gilt: Wer über eine Zeit von mehr als vier Wochen unter Ein- und Durchschlafstörungen leidet oder unter Müdigkeit und Konzentrationsproblemen, obwohl er ausreichend schläft, sollte unbedingt zum Arzt gehen. Körper und Geist werden durch Schlafstörungen ausgelaugt, das Immunsystem geschwächt, dadurch wird man anfälliger für Krankheiten.

 

Die optimale Liegestätte

Bett und Decke sollten in erster Linie groß genug sein: Die Matratze mindestens 90 cm breit und mindestens 25 m länger als Ihre Körpergröße.

Achten Sie auch auf Kriterien wie Bewegungsfreiheit und Temperaturregulation. Wenn Sie durch das Bett oder die Zudecke in Ihren Bewegungen eingeschränkt sind - im Schnitt macht ein Mensch 20 - 50 Bewegungen und Umdrehungen pro Nacht - stört das schnell einen gesunden und erholsamen Schlaf.

Achten Sie auch bei der Matratze auf sehr hohen Liegekomfort. Die Matrazenhärte muss sich an die natürliche Form der Wirbelsäule anpassen und darf für die Durchblutung nur geringen Druck auf Ihren Körper ausüben. Liegekuhlen oder das Matratzenalter von über 8 Jahren sind die besten Anzeichen, die Schlafunterlage zu wechseln.

Ein Nackenstützkissen fördert die richtige Lagerung der Halswirbelsäule.

Die ideale Zudecke muss vor Zugluft schützen und die Körpertemperatur von 37 Grad C erhalten. Daher sollte die Zudecke mindestens 30 cm länger als die Körpergröße sein. Kalte Füße sind Schlafkiller. Beim Bettenkauf ist qualifizierte Beratung unumgänglich, wenn es um die Analyse Ihres persönlichen Bettsystems sowie Ihres Wärme- und Nackenstützbedarfs geht.

Nicht der Mensch muss sich dem Bett anpassen, sondern das Bett wird den persönlichen Bedürfnissen angemessen.